PROJEKTE
Kurzbeschreibung:
Die Aufgabe des Workshopverfahrens bestand in der Entwicklung eines städtebaulich‑freiräumlichen Gesamtkonzepts für den ehemaligen Krankenhausstandort in Spandau. Durch eine rasterartige Gliederung des Quartiers (65 × 65 m) entstehen über die Verteilung der Baumassen zusammenhängende Nachbarschaften mit großzügigen Höfen, die vielfältige gemeinschaftliche Nutzungen ermöglichen. Vorgesehen sind private und halböffentliche Außenräume, Versickerungsflächen sowie ein feinmaschiges Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer.
Die Rasterstruktur und die gezielte Positionierung der Baukörper im Gebiet erlauben es, einen großen Teil des bestehenden Baumbestands innerhalb der Höfe und entlang der Wege zu erhalten. Die klare Gliederung unterstützt sowohl Orientierung als auch Flexibilität im Quartier, während sie gleichzeitig individuelle Nachbarschaften zulässt, die sich durch unterschiedliche Gestaltungen, Typologien oder Eigentumsformen ausprägen können.
Die Struktur bildet zudem eine solide Grundlage für die Entwicklung wirtschaftlicher und kompakter Gebäude. Innerhalb der definierten Grundmaße lassen sich verschiedene Wohnungstypologien realisieren. Neben einem effizienten und förderfähigen Geschosswohnungsbau sind auch Wohnformen für Einzeleigentum, Baugruppen oder Genossenschaften in unterschiedlichen Größen möglich.

