PROJEKTE
Kurzbeschreibung:
Die Siedlung Kirchsteigfeld am südöstlichen Stadtrand Potsdams, westlich der Autobahn A 115 wurde auf Grundlage des Bebauungsplan Nr. 18 mit 2.680 Wohneinheiten errichtet, der im Juli 1993 Rechtskraft erlangte (Bearbeitung FPB). Der überwiegende Teil des Gewerbegebietes ist allerdings noch ungenutzt und liegt seit 1993 brach. Da die ursprünglichen Festsetzungen des Bebauungsplans sowie auch eine 2014 eingeleitete 4. Änderung den aktuellen städtebaulichen Anforderungen nicht mehr gerecht wurden, hat die Stadtverordnetenversammlung 2019 die Leitentscheidung zur 5. Änderung beschlossen. Diese umfasst die Änderung der Planungsziele, Teilung und Erweiterung des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplans und Einleitung der FNP-Änderung. Die Erweiterung des Geltungsbereiches sichert die für die Gebietsentwicklung notwendige südliche Anbindung sowie den Anschluss an die Landesstraße L79 und die Autobahn A115 über einen neu zu errichtenden Kreisverkehr. Aufgrund verschiedener Entwicklungen, insbesondere durch die Covid-19 Pandemie, haben sich die Anforderungen an städtische Planung grundlegend verändert. Durch die zunehmende Nutzung von Home-Office ist der Bedarf an Büroflächen deutlich gesunken, während der Wohnraumbedarf weiter steigt. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, beschloss die Stadtverordnetenversammlung die modifizierten Planungsziele für den Bebauungsplan Nr. 18, 5. Änderung weiterzuverfolgen. Ziel ist die Schaffung eines gemischt genutzten „urbanen Quartiers“ sowie eines Sondergebietes u.a. zur Sicherung des Einzelhandels mit insgesamt rund 1.000 Einwohnern und 1.600 Arbeitsplätzen. Die Neugestaltung setzt auf eine kleinteilige Nutzungsmischung und kurze Wege.

